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Vom Klienten zur Energetikerin: Warum immer mehr Menschen einen spirituellen Beruf ergreifen

Vom Klienten zur Energetikerin: Warum immer mehr Menschen einen spirituellen Beruf ergreifen

Viele Menschen, die selbst gute Erfahrungen mit energetischer Arbeit gemacht haben, spielen irgendwann mit dem Gedanken, diesen Weg auch beruflich einzuschlagen. Oft fehlt ihnen jedoch das Wissen, wie ein seriöser Einstieg gelingt und woran man eine fundierte Ausbildung erkennt. Sabrina Kure, Humanenergetikerin, Medium und Seminarleiterin der Prana Kundalini Akademie aus der Steiermark, bildet Quereinsteiger zu zertifizierten Prana Kundalini Energetikern aus. Sie erklärt, welche Voraussetzungen es braucht, worauf es in Theorie und Praxis ankommt und warum der Schritt in die Selbstständigkeit gut vorbereitet sein will.

Wenn aus einer persönlichen Erfahrung eine Berufung wird

Der Weg in einen spirituellen Beruf beginnt selten mit einem Karriereplan. Meist steht am Anfang eine Lebensphase, in der etwas ins Wanken gerät: ein Verlust, eine Erschöpfung, die Frage nach dem Sinn. Wer in dieser Zeit erlebt, dass energetische Arbeit Halt und neue Klarheit geben kann, beginnt sich für die Hintergründe zu interessieren. Irgendwann taucht dann die Frage auf, ob man das nicht selbst lernen und weitergeben könnte.

Sabrina Kure kennt diesen Weg aus eigener Erfahrung. Nach dem Tod ihrer Großmutter fühlte sie sich orientierungslos und suchte, damals noch sehr skeptisch, ein Channelmedium auf. Diese Sitzung wurde zum Wendepunkt. Kurz darauf begann sie selbst, Energien wahrzunehmen, was sie anfangs eher verunsicherte als begeisterte.Nach ihrer Ausbildung war sie viele Jahre im Angestelltenverhältnis tätig und konnte sich eine Selbstständigkeit zunächst nicht vorstellen. Erst ihre prägende Erfahrung mit einem Channelmedium eröffnete ihr einen neuen Weg: Sie verließ ihren Arbeitsplatz und absolvierte die Ausbildung zur zertifizierten Prana-Kundalini- Energetikerin an der Prana Kundalini Akademie. „Ich war lange selbst die größte Skeptikerin“, sagt sie. „Genau deshalb weiß ich, wie wichtig es ist, dass Energiearbeit nachvollziehbar und bodenständig vermittelt wird.“

Warum der Wunsch nach einem sinnstiftenden Beruf wächst

Dass immer mehr Menschen diesen Schritt erwägen, hat aus Sicht von Sabrina Kure mehrere Gründe. Viele erleben ihren bisherigen Job als funktional, aber wenig erfüllend. Gleichzeitig beschäftigen sich immer mehr Menschen mit Themen wie Achtsamkeit, Selbstfürsorge und ganzheitlichem Wohlbefinden. „Die Menschen suchen nach Wegen, sich selbst wieder besser zu spüren“, sagt Kure. „Und wer das für sich gefunden hat, möchte es oft an andere weitergeben.“

Welche Voraussetzungen Quereinsteiger mitbringen sollten

Eine besondere Gabe oder mediale Fähigkeiten sind aus Kures Sicht keine Voraussetzung. Wichtiger seien andere Eigenschaften: echtes Interesse an Menschen, Einfühlungsvermögen, die Bereitschaft zur Selbstreflexion und eine gewisse innere Stabilität. „Wer andere begleiten möchte, sollte die eigenen Themen kennen und sich damit auseinandergesetzt haben“, betont sie.

Hinzu kommt eine klare, nüchterne Haltung: Energetische Arbeit ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung, sie kann diese aber begleiten. Wer diese Grenze kennt und gegenüber Klienten offen kommuniziert, schafft Vertrauen und schützt sich selbst.

Woran man eine seriöse Ausbildung erkennt

Das Angebot an energetischen Ausbildungen ist groß und für Einsteiger schwer zu überblicken. Umso wichtiger ist es, genau hinzusehen. Kure rät, auf einige Punkte zu achten: Wird transparent beschrieben, welche Inhalte vermittelt werden und wie lange die Ausbildung dauert? Gibt es einen ausreichenden Praxisanteil mit Begleitung und Feedback? Wird klar zwischen Energetik und Heilkunde unterschieden? Und ist die Ausbilderin selbst seit Jahren in der Praxis tätig?

Skepsis sei angebracht, wenn Wunderheilungen, hohe Einkommen in kurzer Zeit oder geheimes Wissen versprochen werden. „Seriöse Energetik braucht keinen Hokuspokus“, sagt Kure. „Keine Rituale, kein Räuchern, keine Geheimnisse. Sie braucht Wissen, Übung und Verantwortung.“ Ihr Anliegen ist es, Menschen aus dem Dschungel der Esoterik herauszuführen und Energiearbeit verständlich zu machen.

Theorie und Praxis: Worauf es in der Ausbildung ankommt

In der Ausbildung zum zertifizierten Prana Kundalini Energetiker verbindet Sabrina Kure fundiertes Grundlagenwissen mit viel praktischer Übung. Zur Theorie gehören das Energiesystem des Menschen, die Chakren und die Aura sowie der strukturierte Ablauf einer energetischen Behandlung. Mindestens ebenso wichtig ist die Praxis: Die Teilnehmenden üben aneinander, lernen, ihre Wahrnehmungen einzuordnen, und gewinnen so Schritt für Schritt Sicherheit. Die Ausbildung ist vor Ort in der Steiermark und online möglich.

„Theorie gibt Orientierung, aber das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung entsteht nur durch Erfahrung“, so Kure. Ebenso gehört dazu, die eigene Rolle zu reflektieren: Was liegt in meiner Verantwortung, und wann verweise ich an Ärzte oder Therapeuten?

Der Schritt in die Selbstständigkeit

Mit dem Zertifikat allein ist es nicht getan. Wer beruflich als Energetikerin oder Energetiker arbeiten möchte, gründet in aller Regel ein eigenes Unternehmen und braucht dafür mehr als methodisches Können. In Österreich wird die Humanenergetik als Gewerbe angemeldet, in Deutschland und der Schweiz gelten andere rechtliche Rahmenbedingungen, über die man sich vorab genau informieren sollte. Dazu kommen ganz praktische Fragen: Wie gestalte ich meine Preise? Wo arbeite ich mit Klienten? Wie werde ich sichtbar?

Kure empfiehlt, den Übergang schrittweise zu gestalten, etwa nebenberuflich zu starten und erste Erfahrungen zu sammeln, bevor die Festanstellung aufgegeben wird. „Ich habe selbst gemerkt, wie viel Mut es braucht, sich öffentlich zu zeigen, auch vor der eigenen Familie“, erzählt sie. „Dieser Mut wächst mit der Erfahrung und mit einer guten Vorbereitung.“

Fazit: Erinnern statt verändern

Der Weg vom Klienten zur Energetikerin ist für viele eine konsequente Weiterentwicklung der eigenen Geschichte. Gelingen kann er, wenn persönliche Begeisterung auf eine fundierte Ausbildung, eine klare Haltung und eine solide Planung trifft. Sabrina Kure fasst ihre Arbeit mit einem Gedanken zusammen, der auch für angehende Energetiker gilt: Es geht nicht darum, sich zu verändern, sondern sich daran zu erinnern, wer man ist.

Über Sabrina Kure

Sabrina Kure ist Humanenergetikerin, Prana Kundalini Energetikerin und vollsichtiges Medium aus Bad Gams in der Südsteiermark. Mit ihrer Energetik Akademie Kure steht sie für eine bodenständige, verständliche Spiritualität ohne Hokuspokus. In den vergangenen sieben Jahren hat sie über 800 Menschen begleitet. Als Seminarleiterin der Prana Kundalini Akademie und der Flow Spirit Akademie bildet sie Humanenergetikerinnen und Humanenergetiker vor Ort und online aus. Neben Einzel- und Fernbehandlungen ist die energetische Raumreinigung für Privatpersonen und Unternehmen ihr Herzensthema.

Website: kure-energetik.at

Instagram: @energetikundmehr_sabrina

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